| Gegenstandsbereich
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Clearingstelle
- Mitarbeiterteam aus einer Familienhebamme und einer Diplom- Sozialpädagogin
- Hauptaufgabe der Clearingstelle ist es, der betroffenen Mutter bzw. den betroffenen Eltern Hilfen zu vermitteln, mit dem Anspruch, dass diese Hilfen gut angepasst sind an die Situation der Familie. Die erforderlichen Hilfen sollen möglichst schnell greifen und darüber hinaus gut dosiert sein.
- Zielgruppe:
- Medizinische Ursachen:
- Chronische Erkrankung eines Familienmitgliedes (Diabetes, Herz, HIV; etc.)
- Kinder mit medizinischen Auffälligkeiten (Frühgeborene, etc.)
- Körperliche oder geistige Behinderung des Kindes oder eines Elternteiles
- Schwieriges oder behindertes Kind, Schreibaby
- Vernachlässigung der Versorgung des Säuglings, Verdacht auf Kindesmisshandlung
- Eltern mit Suchtproblemen: Alkohol, Drogen
- Elternteil mit psychischer Erkrankung ( Depression, Psychose, etc.)
- Unerwünschte Schwangerschaft
- Tod eines Familienmitgliedes
- Psychosoziale Gründe:
- Frühe Elternschaft
- Anzeichen für Überforderung: Vernachlässigung von Aufgaben im Haushalt
- Hilflosigkeit bei Antragstellung auf öffentliche Hilfen
- Mangelnde Bewältigungsfähigkeit
- Delinquenz
- Gewalt in der Familie
- Ein-Eltern- Familie
- Soziale Benachteiligung (Hartz IV- Empfänger, Asylanten, kinderreiche Familien, Analphabeten...)
- Geringer sozial- ökonomischer Status ( z.B. arbeitslose Mütter/ überschuldete Eltern)
- Soziale Isolation
- Migranten: mangelnde Deutschkenntnisse, mangelnde soziale Kenntnis (Gesundheitssystem, Beratungsstellen, Ämter, Gesundheitsbereich)
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| Ziele |
Das Präventionsprojekt soll mehr Sicherheit für Kinder und deren Entwicklung bei bekannten gesundheitlichen-medizinischen und / oder sozialen Gefährdungslagen schaffen und Unterstützung für die Eltern anbieten bzw. vermitteln.
Durch eine individuelle, interdisziplinär abgestimmte Hilfeplanung bereits in der Schwangerschaft und/ oder nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollen mit Hilfe gezielter Frühförderung, Jugendhilfe- und Gesundheitshilfemaßnahmen die Entwicklungsbedingungen von Säuglingen und Kleinkindern verbessert, Überforderungssituationen der Eltern vorgebeugt und spätere Kriseninterventionen vermieden werden.
Das Ziel dieses Projektes ist Hilfe zur Selbsthilfe.
- die elterlichen Ressourcen fördern
- die elterlichen Kompetenzen stärken
- für Problemlösungen mindestens Ansprechpartner vorstellen
- Gesundheitsbewusstsein schulen und unterstützen
- Bessere Vorsorge
- Besseres Umsetzen der ärztlichen Ratschläge
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